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Richtigstellung: Bericht vom 17. Dezember - Ankündigung von Expansion I in Godfall

Wir korrigieren einen fehlerhaften Bericht und bitten Counterplay Games / Gearbox Publishing um Entschuldigung.

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Am 17. Dezember habe ich Counterplay Games mit bösem Ton unterstellt, dass sie ihre Spieler angelogen und infolgedessen auch getäuscht hätten.

Streitpunkt ist die „Ankündigung" einer Erweiterung für das Actionspiel Godfall auf den sozialen Medien, was einer früheren Aussage des Geschäftsführers von Counterplay Games, Keith Lee, widerspricht. Der sagte im August 2020 in einer ausgiebigen Gameplay-Demonstration folgendes:

"Godfall is a complete package. All loot and gear in the game are acquired or unlocked through the gameplay. There are no microtransactions, no waiting for content. It is all in the game on day one."

Zu Deutsch: Godfall ist ein vollständiges Paket. Sämtliches Beute und Ausrüstung im Spiel wird allein durch das Gameplay erhalten oder freigeschaltet. Es gibt keine Mikrotransaktionen, [ihr müsst nicht] auf Inhalte warten. Es ist alles im Spiel, ab dem ersten Tag."

Wenige Wochen später - Mitte September - wurden die verschiedenen Verkaufseditionen von Godfall vorgestellt und in diesem Rahmen war das erste Mal von einer „Expansion I" die Rede. Das habe ich zu diesem Zeitpunkt aber leider nicht mitbekommen und mich stattdessen letzte Woche über die Kehrtwende des Geschäftsführers gewundert.

Der richtige Schritt wäre gewesen: Nachfragen und Fakten checken. Dann hätte ich ganz sicher festgestellt, dass meine Aufregung ziemlich fehlplatziert ist. In gewisser Weise ist sie das auch, in mancherlei Hinsicht nicht.

Denn das Argument steht nach wie vor: Der Geschäftsführer von Counterplay Games sagte im August 2020: Ihr erhaltet am ersten Verkaufstag das komplette Paket. Vier Wochen später wurde die erste Erweiterung angekündigt. Was in diesen vier Wochen geschehen ist, um einen solchen Sinneswandel zu erklären, weiß ich nach wie vor nicht. Auf Anfrage wollte mir der Entwickler dazu bislang auch keine offizielle Stellungnahme abgeben.

Eine Pressesprecherin, die mich im Auftrag von Gearbox Publishing auf meinen Fehler hinwies und um Korrektur bat, legte nahe, dass Lee mit seiner Aussage lediglich darauf verweisen wollte, dass keine Mikrotransaktionen im Spiel enthalten seien. Von Erweiterungen wäre hingegen nicht die Rede gewesen, hieß es im Gespräch.

Das könnte man glauben, sicherlich. Man könnt aber ebenso gut davon ausgehen, dass die Kommunikation des Studiochefs nicht wasserdicht und fehlerfrei war. Darauf hätte ich hinweisen sollen, ohne den Entwicklern direkt an die Gurgel zu springen. Das ist weder meine Aufgabe, noch entspricht es meinem Selbstverständnis als Journalist.

Ich muss mich für diesen Fehler entschuldigen, denn Counterplay Games hat sicherlich nicht mit Absicht versucht, irgendjemanden zu täuschen. Das geht nie gut aus, wir sehen es gerade alle an einem anderen Beispiel sehen. Doch wenn ich das Spiel gekauft hätte und im kommenden Sommer noch mehr Geld für die Erweiterung ausgeben soll, dann würde ich mich trotzdem ärgern. Und das habe ich auch getan, was ein Fehler war.

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